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Man lernt über Organisation, indem man sich organisiert, die eigene Organisation entwickelt, beobachtet und verändert.
Daher wird in unseren Organisationstrainings das Thema "Organisation" von Grund auf experimentell und prozessorientiert aufgearbeitet.

Organisationen kennen wir vor allem in Form der horizontalen Arbeitsteilung und bezogen auf die Machtbefugnisse als vertikale Hierarchien. Dieser offiziellen Struktur steht die "informelle" Struktur als eine andere, verborgenere Struktur quasi auf der Hinterbühne gegenüber. So, wie sich die "formelle" Struktur auswirkt, ist auch die informelle dafür bestimmend, was in einer Organisation geschieht; bisweilen unterstützt sie die formelle Struktur, bisweilen konterkariert sie diese.
Die informelle Struktur besteht aus einem Geflecht engerer und loserer emotionaler Bindungen von Personen. Daher "besteht" die Organisation nicht nur aus Individuen, auch nicht nur aus den Strukturen und Funktionsbereichen, sondern ebenso aus einem weniger offensichtlichen Netzwerk von Beziehungen und unterschiedlich stabilen Bindungen. 

Zwischen den sozialen Gefügen, die sich meist eher unbeachtet und scheinbar beiläufig bildend, und den bewusst gesetzten organisatorischen Handlungen, die den Entscheidungsmodus betreffen, entsteht ein Wechselverhältnis, das zur eigentlichen Herausforderung innerhalb von Organisationen wird.

All dies lässt sich während eines Organisationstrainings sowohl simulieren als auch in seinen Abläufen reflektieren. Dabei geht es nicht nur um die Dynamik innerhalb von Gruppen und Untergruppen - wie in einem gruppendynamischen Training -, sondern vor allem auch um die Dynamik zwischen den Gruppen als Organisationseinheiten. Es geht darum, individuums- und gruppenübergreifende Kooperationen herzustellen und gegebenenfalls zu formalisieren, auch unter Berücksichtigung parallel entstehender informeller Strukturen. Dabei werden die Schwierigkeiten aber auch die Möglichkeiten der Steuerung grösserer sozialer Gebilde erkennbar und konkret erfahrbar.

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